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Weißdorn (Crataegus monogyna) – heimischer Strauch für Insekten, Tiere und naturnahe Gärten

Informationen zur Pflanze:
Der Weißdorn ist ein robuster, heimischer Strauch, der seit Jahrhunderten Teil der europäischen Kulturlandschaft ist. Mit seiner weißen Blütenpracht im Frühjahr und den roten Früchten im Herbst ist er nicht nur ein Blickfang, sondern auch eine wertvolle Nahrungsquelle für zahlreiche Insekten und Tiere. Der Weißdorn ist mehrjährig, winterhart, schnittverträglich und besonders pflegeleicht.

Kurzübersicht:
  • Wuchshöhe: 200–600 cm (je nach Standort und Pflege)
  • Lebenszyklus: mehrjährig
  • Standort: sonnig bis halbschattig, kalkhaltiger, nährstoffreicher, frischer Boden
  • Aussaat: September – März
  • Keimtyp: Lichtkeimer
  • Wasserbedarf: niedrig
  • Blütezeit: Mai – Juli
  • blüht für: Bienen, Hummeln, Schmetterlinge (sehr gute Bienenweide)
Detailaufnahme von Weißdornblütenständen, zarte weiße Blüten mit feinen Strukturen für botanische Darstellung

Der Weißdorn ist eine vielseitige Pflanze für naturnahe Gärten, Hecken und Feldränder. Seine dichten Zweige bieten Schutz und Lebensraum für Vögel, während die Blüten im Frühjahr Bienen, Hummeln und Schmetterlinge anziehen. Im Herbst reifen leuchtend rote Früchte, die zahlreichen Wildtieren als Nahrungsquelle dienen. Durch seinen geringen Wasserbedarf und seine hohe Anpassungsfähigkeit ist der Weißdorn ideal für sonnige bis halbschattige Standorte geeignet – auch in Regionen mit trockenen Sommern.

Detailaufnahme von Weißdornblütenständen, zarte weiße Blüten mit feinen Strukturen für botanische Darstellung

Für Tierhalter: Der Weißdorn ist eine ausgezeichnete Ergänzung für tierfreundliche Gärten. Seine Blätter, Blüten und Früchte sind ungiftig und werden von Hasen, Kaninchen, Schildkröten, Pferden und Meerschweinchen gerne angenommen. Auch für Schafe, Lamas oder Alpakas ist die Pflanze unproblematisch. Menschen können die Früchte ebenfalls nutzen – sie gelten traditionell als mild herzstärkend und werden in Tees oder Marmeladen verarbeitet.

Weißdorn Strauch in voller Form im Garten, dicht verzweigt, heimische Wildpflanze für Bienen und Vögel

Fragen & Antworten zum Weißdorn

Wann ist die beste Aussaatzeit?
Der Weißdorn kann im Herbst direkt ins Freiland ausgesät werden, da er ein Kaltkeimer ist. Alternativ ist eine Aussaat von September bis März oder nach Stratifikation im Frühjahr möglich.

Wie erfolgt die Aussaat?
Samen gleichmäßig auf vorbereiteten, lockeren Boden streuen, leicht andrücken und feucht halten. Da der Weißdorn ein Lichtkeimer ist, sollten die Samen nicht mit Erde bedeckt werden.

Wann blüht der Weißdorn?
Der Weißdorn blüht von Mai bis Juli und zeigt dichte, weiße Blütendolden mit angenehmem Duft – ein echtes Highlight im Frühsommergarten.

Welche Tiere profitieren vom Weißdorn?
Die Pflanze bietet Blüten für Insekten, Früchte für Vögel und Blätter für pflanzenfressende Haustiere. Ein Allrounder für tierfreundliche Gärten.

Wie groß wird der Weißdorn?
Je nach Standort erreicht er Höhen zwischen 2 und 6 Metern. Durch Schnitt lässt sich der Wuchs leicht kontrollieren und zur Heckenbildung fördern.

Woher stammt das Saatgut?
Unser Saatgut stammt aus Süddeutschland. Es wird auf kleinen Flächen jährlich frisch angebaut.

Gibt es eine Keimgarantie?
Ja, bei sachgerechter Aussaat und Lagerung ist das Saatgut keimfähig. Solltest du mit der Keimung unzufrieden sein, melde dich – wir finden eine Lösung.