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Roter Hartriegel (Cornus sanguinea) – robuster Wildstrauch für Naturgärten, Hecken & Wildtiere

Informationen zur Pflanze:
Der Rote Hartriegel ist ein heimischer, mehrjähriger Wildstrauch und ein klassisches Gehölz naturnaher Hecken, Feldgehölze und Waldränder. Charakteristisch sind seine weißen Blütendolden im Frühjahr sowie die auffällig roten Triebe im Winter, die dem Strauch auch in der kalten Jahreszeit Struktur verleihen. Er wächst breitbuschig, ist sehr anpassungsfähig und eignet sich besonders für größere Naturgärten und ökologische Heckenpflanzungen. Aus deutschem Anbau aus dem Hohenlohe-Kreis in Süddeutschland.

Kurzübersicht:
  • Wuchshöhe: ca. 300–500 cm
  • Lebenszyklus: mehrjährig, verholzender Strauch
  • Standort: Halbschatten bis Sonne, sehr anpassungsfähig
  • Boden: frisch bis mäßig trocken, nährstoffreich, durchlässig
  • Aussaat: September – März (Kaltkeimer) oder Frühjahr nach Stratifikation
  • Keimtyp: Lichtkeimer
  • Blütezeit: Mai – Juni
  • Wasserbedarf: mittel
Roter Hartriegel aus der Ferne, dichter Strauch mit natürlichem Wuchs in der Landschaft

Der Rote Hartriegel ist ein wertvolles Gehölz für Wildhecken, Vogelschutzhecken und naturnahe Ausgleichsflächen. Seine Blüten werden von zahlreichen Insekten besucht, darunter Wildbienen, Fliegen, Käfer und Falter. Im Spätsommer und Herbst dienen die dunklen Beeren vielen Vogelarten als wichtige Nahrungsquelle. Durch seinen dichten Wuchs bietet der Strauch Schutz, Nistmöglichkeiten und trägt zur ökologischen Stabilität im Garten bei.

Für die Aussaat wird der Boden gelockert und feinkrümelig vorbereitet. Die Samen werden aufgestreut, leicht angedrückt und gleichmäßig feucht gehalten. Als Lichtkeimer dürfen sie nicht mit Erde bedeckt werden. Eine natürliche Winterkälte fördert die Keimung zuverlässig.

Blüten des Roten Hartriegels in Nahaufnahme, kleine weiße Blüten als frühe Insektennahrung

Hinweis für Tierhalter: Die Rinde und Blätter des Roten Hartriegels werden von Wildtieren wie Hasen oder Schafen gelegentlich gefressen, enthalten jedoch Cornin und gelten als leicht giftig. Für Haustiere, insbesondere Nagetiere und Weidetiere, sollte der Kontakt auf natürliche Mengen begrenzt bleiben. Die Beeren sind für Vögel eine wichtige Nahrungsquelle, für Menschen jedoch nicht zum Verzehr geeignet.

Nahaufnahme des Roten Hartriegels, Blätter und Zweige detailreich sichtbar

Fragen & Antworten zum Roten Hartriegel

Wann ist die beste Aussaatzeit?
Die Aussaat erfolgt idealerweise im Herbst bis in den März hinein. Der Rote Hartriegel benötigt eine Kältephase zur Keimung.

Wie wird der Rote Hartriegel ausgesät?
Die Samen werden auf lockeren Boden gestreut, leicht angedrückt und gleichmäßig feucht gehalten. Als Lichtkeimer dürfen sie nicht mit Erde bedeckt werden.

Wann blüht der Rote Hartriegel?
Die Blütezeit liegt zwischen Mai und Juni.

Welche Standorte eignen sich?
Der Strauch ist sehr anpassungsfähig und wächst an sonnigen wie halbschattigen Standorten zuverlässig.

Welche Tiere profitieren von der Pflanze?
Insekten nutzen die Blüten, Vögel die Beeren, und viele Wildtiere finden Schutz im dichten Geäst.

Woher stammt das Saatgut?
Unser Saatgut stammt aus deutschem Anbau aus dem Hohenlohe-Kreis in Süddeutschland.

Gibt es eine Keimgarantie?
Bei sachgerechter Aussaat ist das Saatgut keimfähig. Sollte es dennoch Probleme geben, helfen wir gerne weiter.