Kleiner Odermenning-Samen
Eigenschaften zur Pflanze
Keimtyp:
Wuchshöhe: 101 - 150 cm
Standort: sonnig
Wasserbedarf: niedrig
Pflanzperiode: zweijährig
Blühzeit: Sommer
Blüht besonders für:
Essbar für:
Odermennig Kleiner (Agrimonia eupatoria) – heimisches Wildkraut für Naturgärten, Blühflächen & gesunde Böden
Informationen zur Pflanze:
Der Kleine Odermennig ist ein traditionsreiches heimisches Wildkraut, das in Naturgärten immer beliebter wird. Seine aufrechten, gelben Blütenstände erscheinen über viele Wochen hinweg und bereichern Wiesen, Säume und Wildblumenflächen. Die Pflanze ist mehrjährig, robust und kommt auch auf mageren Standorten hervorragend zurecht. Aus deutschem Anbau aus dem Hohenlohe-Kreis in Süddeutschland.
- Wuchshöhe: ca. 50–80 cm
- Lebenszyklus: mehrjährig
- Standort: Sonne bis Halbschatten
- Boden: nährstoffarm bis nährstoffreich, kalkhaltig, durchlässig, gut belüftet
- Aussaat: September – März (Kaltkeimer) oder März – Juni nach Stratifikation
- Keimtyp: Lichtkeimer
- Blütezeit: Juni – September
- Wasserbedarf: niedrig
- Flächenbedarf: ca. 0,25 m²

Der Kleine Odermennig ist ideal für magerere Wiesen, Waldränder, Heckenbereiche und Blühflächen. Seine langen, gelben Blütenähren sind ein wertvoller Nektar- und Pollenspender und bedienen zahlreiche Wildbienenarten – mindestens 38 Arten profitieren nachweislich von dieser Pflanze. Auch Schmetterlinge und Hummeln besuchen den Odermennig regelmäßig. Die Pflanze ist trockenheitsverträglich, schnittfest und damit perfekt geeignet für pflegeleichte Naturgärten.
Die Aussaat erfolgt am besten im Herbst, da der Odermennig ein Kaltkeimer ist. Alternativ ist eine Frühjahrssaat nach Stratifikation möglich. Das Saatgut wird nur aufgestreut und leicht angedrückt, da es ein Lichtkeimer ist. Bis zur Keimung auf gleichmäßige Feuchte achten.

Für Tierhalter & Kräuternutzer: Der Odermennig ist für viele Tiere wie Hasen, Kaninchen, Meerschweinchen, Schildkröten, Pferde, Schafe, Lamas und Alpakas unbedenklich und wird in Maßen gerne gefressen. Menschen nutzen die jungen Blätter traditionell als milde Salatbeigabe und die Blüten als aromatische Teezutat. Aufgrund der enthaltenen Gerb- und Bitterstoffe sollte die Pflanze generell maßvoll eingesetzt werden.

Fragen & Antworten zum Kleinen Odermennig
Wann ist die beste Aussaatzeit?
Optimal ist der Herbst bis in den März hinein, da der Odermennig eine natürliche Kältephase benötigt. Eine Frühjahrssaat nach Stratifikation ist ebenfalls möglich.
Wie wird Odermennig ausgesät?
Die Samen auf lockeren, durchlässigen Boden streuen, leicht andrücken und feucht halten. Als Lichtkeimer dürfen sie nicht mit Erde bedeckt werden.
Wann blüht der Odermennig?
Die Blüte beginnt im Juni und hält je nach Standort bis in den September an.
Welche Tiere profitieren?
Die Pflanze liefert reichlich Nektar und Pollen für Bienen, Hummeln und viele Wildbienenarten. Für Pflanzenfresser wie Kaninchen, Schildkröten oder Pferde ist sie unproblematisch.
Welche Standorte eignen sich?
Ideal sind sonnige bis halbschattige Flächen mit durchlässigen, kalkhaltigen Böden – von Wiesen über Waldränder bis zu Heckenbereichen.
Woher stammt das Saatgut?
Unser Saatgut stammt aus deutschem Anbau aus dem Hohenlohe-Kreis in Süddeutschland.
Gibt es eine Keimgarantie?
Ja, bei sachgerechter Aussaat ist das Saatgut zuverlässig keimfähig. Falls es dennoch Schwierigkeiten gibt, helfen wir gerne weiter.