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Beifuß Gewöhnlicher (Artemisia vulgaris) – robuste Wildpflanze für Naturgärten, Tiere & Insekten

Informationen zur Pflanze:
Der Gewöhnliche Beifuß ist eine sehr widerstandsfähige, mehrjährige Wildpflanze und seit Jahrhunderten Bestandteil der heimischen Kulturlandschaft. Er bildet kräftige, aufrechte Stängel mit aromatischem Laub und eignet sich hervorragend für Naturgärten, Blühflächen, Wegränder und extensive Wiesen. Durch seine Anspruchslosigkeit und Trockenheitsverträglichkeit ist er ideal für pflegeleichte Flächen.

Kurzübersicht:
  • Wuchshöhe: ca. 60–180 cm
  • Lebenszyklus: mehrjährig
  • Standort: Sonne bis Halbschatten
  • Boden: trocken bis frisch, durchlässig, nährstoffarm bis nährstoffreich
  • Aussaat: März – Juni
  • Keimtyp: Lichtkeimer
  • Blütezeit: Juli – September, teils bis Oktober
  • Wasserbedarf: niedrig
Gewöhnlicher Beifuß am Wegesrand wachsend, robuste heimische Wildpflanze mit typischem Wuchs

Der Gewöhnliche Beifuß ist besonders wertvoll für strukturreiche Naturgärten. Er dient als Raupenfutterpflanze für verschiedene Schmetterlingsarten und liefert Pollen für Bienen und Wildbienen, auch wenn ein Teil der Bestäubung durch Wind erfolgt. Dank seiner tiefen Wurzeln verbessert er die Bodenstruktur und stabilisiert offene Flächen. Beifuß kommt mit Hitze, Trockenheit und nährstoffarmen Böden sehr gut zurecht.

Für die Aussaat wird der Boden nur leicht gelockert. Die Samen werden aufgestreut, angedrückt und gleichmäßig feucht gehalten. Als Lichtkeimer dürfen sie nicht mit Erde bedeckt werden. Nach dem Anwachsen ist die Pflanze äußerst pflegeleicht.

Gewöhnlicher Beifuß mit Biene auf der Blüte, wichtige Nahrungsquelle für Insekten

Für Tierhalter & Nutzung: Beifuß kann von Hasen, Kaninchen, Meerschweinchen, Schildkröten, Schafen, Lamas, Alpakas und Pferden in kleinen Mengen aufgenommen werden und wird traditionell als Heil- und Futterkraut genutzt. Auch für den Menschen ist Beifuß bekannt, etwa als klassisches Gewürz für fettreiche Speisen oder als Kräuterteezutat. Aufgrund der Bitterstoffe sollte die Pflanze generell maßvoll eingesetzt werden.

Gewöhnlicher Beifuß als traditionelle Heilpflanze, geerntete Pflanze mit Blättern und Blüten

Fragen & Antworten zum Gewöhnlichen Beifuß

Wann ist die beste Aussaatzeit?
Eine lange, praxisnahe Aussaatzeit ist von März bis Juni möglich. In dieser Phase keimt Beifuß bei passenden Temperaturen zuverlässig.

Muss ich Beifuß-Samen stratifizieren?
Nein. Alle Samen sind bereits stratifiziert und können direkt ausgesät werden.

Wie säe ich als Lichtkeimer richtig aus?
Samen nur aufstreuen, leicht andrücken und gleichmäßig feucht halten. Nicht mit Erde bedecken, sonst wird die Keimung oft schlechter.

Wann blüht Gewöhnlicher Beifuß?
Die Blütezeit liegt typischerweise zwischen Juli und September.

Welche Insekten profitieren besonders?
Bienen, Wildbienen und Hummeln nutzen den Pollen. Für einige Schmetterlingsarten kann Beifuß außerdem als Raupenfutterpflanze relevant sein.

Ist Beifuß für Tiere geeignet?
Für einige Tierarten ist Beifuß in Maßen nutzbar, bei anderen ist er eher kein klassisches Futter. Am besten immer langsam anfüttern und nur kleine Mengen anbieten.

Woher stammt das Saatgut?
Das Saatgut stammt aus deutschem Anbau (Süddeutschland).

Gibt es eine Keimgarantie?
Ja, wir bieten eine Keimgarantie auf unsere Samen – vorausgesetzt, die Aussaat erfolgt fachgerecht (Lichtkeimer, gleichmäßige Feuchtigkeit).